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Falko's blog
Laut einer Studie hat Microsofts Internet Explorer im vergangenen halben Jahr Marktanteile verloren. Das berichtet das Wall Street Journal. Der Studie von Net Applications zufolge nutzten im Dezember 68 Prozent der Nutzer den Internet Explorer. Im Mai sollen noch 74 Prozent der Surfer mit dem IE unterwegs gewesen sein.
Als einen der Gründe wird unter anderem die zunehmende Konkurrenz auf dem Browsermarkt herangeführt: Vor rund einem viertel Jahr steuerte Google mit Chrome einen weiteren Browser bei. In der Studie verbucht Chrome einen einprozentigen Marktanteil für sich.
Der ewige Rivale Firefox steigert seinen Marktanteil im selben Zeitraum von 18 auf 21 Prozent. Apples Safari legt um zwei Prozentpunkte auf 8 Prozent zu.
Grund für die schlechteren Zahlen für den Internet Explorer dürfte indes auch teilweise auf die Feiertage zurückzuführen sein: Auf vielen gewerblich genutzten PCs wird der IE genutzt, auch wenn die Nutzer privat Firefox bevorzugen. Während der Weihnachtsfeiertage sieht die Bilanz für den offenen Browser entsprechend besser aus.
(spo/c't)
dlg
Das iPhone-Dev-Team hat wie angekündigt die Entsperrsoftware yellowsn0w veröffentlicht, mit der sich das iPhone der zweiten Generation von der Providerbindung lösen lässt. Auf dem iPhone wird hierfür die aktuelle Firmware-Version 2.2 (Baseband 02.28.00) vorausgesetzt, die aktuell über iTunes erhältlich ist. Zudem muss vor der Entsperrung ein Jailbreak durchgeführt werden, der das Gerät für nicht-zertifizierte Anwendungen öffnet.
In Version 0.9.4 beta sorgt yellowsn0w noch für diverse Startschwierigkeiten: So unterstützt es derzeit keine SIM-Karten mit aktiver PIN-Abfrage und auch Karten mit SIM-Toolkit-Menü können derzeit für Probleme sorgen. In letzterem Fall soll es helfen, die SIM-Karte nach einem Neustart für 60 Sekunden aus dem Gerät zu entfernen.
In vielen Ländern, darunter auch Deutschland, wird das iPhone 3G ausschließlich mit SIM-Lock verkauft, der es an das Netz ausgewählter Apple-Vertragspartner bindet. Hierzulande wird das Gerät exklusiv im T-Mobile-Netz angeboten. Seit kurzem verkauft es der Otto-Versand als Xtra-Paket ohne Laufzeitvertrag zum Preis von 500 Euro inklusive 30 Euro Startguthaben, im T-Mobile-Shop kostet es 570 Euro mit 100 Euro Guthaben.
(rei/c't)
Ein kleines US-amerikanisches Unternehmen namens Cygnus Systems hat Google, Microsoft und Apple wegen der Verletzung des US-Patents 7346850 auf Schadenersatz verklagt.
Wie in der Klageschrift (PDF) erläutert, geht es um die grafische Vorschau auf Dateiinhalte in Bedienoberflächen von Betriebssystemen und Programmen, wie sie Googles Web-Browser Chrome, Microsofts Internet Explorer 8 und Windows Vista, Apples Safari und Mac OS X verwendeten. Mit dem Verklagen der drei Schwergewichte will es die beauftragte Anwaltskanzlei aber nicht bewenden lassen. "Wir prüfen derzeit zahlreiche andere potenziell rechtsverletzende Produkte", sagte ein Anwalt von Niro, Scavone, Haller & Niro. Cygnus Systems strebe eine "angemessene Lizenzgebühr" für die Patentverletzer an, heißt es. Das Patent wurde bereits 2001 beantragt und im März 2008 zugesprochen.
(se/c't)
wfr
Ende Juli wurde sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt - vorgestern absolvierte "Eve" ihren Jungfernflug: Das Herstellerangaben zufolge weltweit größte aus Kohlefaserverbundstoffen gefertigte Flugzeug "WhiteKnightTwo" hob am Sonntagmorgen erstmals von einer Startbahn in der kalifornischen Mojave-Wüste ab und landete eine Stunde später wieder sicher auf dem Mojave Air and Space Port (MHV). Spätere Aufgabe von "WhiteKnightTwo", das Virgin-Galactic-Gründer Richard Branson zu Ehren seiner Mutter kurzerhand in "Eve" umtaufte, wird der Transport des "SpaceShipTwo" (SS2) sein, in dem ab Ende 2010 Hobby-Astronauten ins All geschickt werden sollen.
Das mit Doppelrumpf, vier Turbofan-Triebwerken (Pratt&Whitney PW308A) und einer Spannweite von knapp 43 Metern ausgestattete Trägerflugzeug befördert die SS2-Kapsel mit bis zu 8 Insassen (2 Piloten und 6 Virgin-Galactic-Kunden) zunächst in eine Höhe von rund 16.000 Meter. Dort klinkt sich das Raummodul dann aus und beschleunigt mit Raketenantrieb weiter Richtung Weltall. Konstruiert und gebaut werden die Fluggeräte von Scaled Composites, einer Firma des Luft- und Raumfahrtingenieurs Burt Rutan, der bereits für die Vorgängermodelle "SpaceShipOne" und "White Knight" verantwortlich zeichnete und damit im Jahr 2004 den mit zehn Millionen US-Dollar dotierten Ansari X-Prize gewann.
Virgin Galactic hat eigenen Angaben zufolge bereits mehrere hundert verbindliche Buchungen für seine 200.000 US-Dollar teuren Weltraumausflüge, mehrere zehntausend Menschen sollen Interesse an der mehrstündigen Reise bekundet haben. Abflugort wird zunächst der Spaceport America in Las Cruces (New Mexico) sein, der von der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) gerade eine Lizenz zum Betrieb des ersten privaten Weltraumbahnhofs erhielt. Später will Virgin Galactic aber auch von anderen Orten aus ins All starten, darunter Kiruna in Nordschweden, wo die Swedish Space Corporation (SSC) das Esrange Space Center betreibt, ein Raketenstartplatz mit Kontrollzentrum, der zum "Spaceport Sweden" ausgebaut werden soll.
(pmz/c't)
wfr
Lizenzgespräche zwischen Musiklabel und Google-Tochter vorerst gescheitert
Die Warner Music Group hat die Verhandlungen über eine Verlängerung des Lizenzabkommens mit YouTube vorerst für gescheitert erklärt. Man habe sich nicht über die Höhe der Lizenzzahlungen einigen können. Die Google-Tochter muss nun alle Videos von Künstlern entfernen, die bei Warner unter Vertrag stehen.
"Wir arbeiten zusammen mit YouTube an einer Lösung, die Videos unserer Künstler auf die Site zurückzubringen", erklärte Warner Music. "Bis dahin können wir Bedingungen, die keine angemessene und faire Kompensation für unsere Künstler darstellen, nicht akzeptieren."
Mit dem Rückzug aus YouTube verliert Warner Music auch eine Einnahmequelle. Das Musiklabel stellt den elftgrößten Video-Channel des Videodienstes. In der letzten Woche hatte Rio Caraeff, Chef der Sparte für digitale Musik bei Universal Music, erklärt, sein Unternehmen generiere über YouTube Einnahmen in Höhe von mehreren 10 Millionen Dollar. Welche Umsätze Warner Music über YouTube erzielt, ist nicht bekannt.
In einem Blogeintrag hat das YouTube-Team am Freitag mitgeteilt, dass Videos, die Musik von Warner-Künstlern enthalten, von der Website entfernt würden. "Wenn wir nicht in der Lage sind, eine akzeptable Vereinbarung zu treffen, dann müssen wir uns auch von einem erfolgreichen Partner trennen", heißt es in dem Blogeintrag.
Derzeit verhandelt YouTube auch mit Universal Music, EMI und Sony Music über die Verlängerung von deren Lizenzen.
Greg Sandoval und Stefan Beiersmann
CNET News.com
Mit seinen beiden Werbediensten Doubleclick (30,7%) und Google Adsense (25,8%) dominiert Google nach der Analyse von AdAge weiterhin mit insgesamt 56 Prozent den Werbeserver-Markt. AdAge hat dazu über 75 Millionen Domains auf Werbeserver-Aufrufe überprüft. Allerdings hat sich Googles Anteil an diesem Markt gegenüber der letzten Studie vom Januar 2008 deutlich um 13 Prozentpunkte verringert. Hinter den beiden Google-Marken folgen Yahoo (9,7 %), Revenue Science (6,7 %) und AOL (6,6 %) . Dahinter rangiert Microsoft mit seinem Werbedienst Atlas Solutions abgeschlagen auf Platz sechs mit nur 3,8 Prozent.
(as/c't)
wfr
Der US-amerikanische Software-Hersteller Symantec hat in einem Schadenersatzprozess um illegale Softwarekopien gegen das kanadische Unternehmen Interplus Online 12 Millionen US-Dollar (8,2 Millionen Euro) zuerkannt bekommen. Das geht aus einer Symantec-Mitteilung hervor. Das sei bislang einer der bislang höchsten Beträge, die das Unternehmen in einem solchen Fall zugesprochen bekam.
Symantec hatte Ende Juni 2007 vor einem Zivilgericht in Los Angeles gegen Interplus-Eigentümer Carmelo Cerrelli geklagt. Kopien von Software wie Norton SystemWorks, Norton AntiVirus, Norton Ghost und Symantec pcAnywhere seien in ganz Nordamerika vertrieben worden. Das Gericht habe deutlich einen Vorsatz festgestellt, daher habe Cerrelli in weit größerem Maße persönlich belangt werden können.
Gegen Interplus Online hatte vorher schon der kanadische Ableger des US-amerikanischen Softwareherstellers Microsoft geklagt. Der Redmonder Konzern erwirkte im Februar 2007 vor einem kanadischen Gericht insgesamt eine Zahlung von 700.000 US-Dollar. Interplus hatte illegale Kopien von Windows und Office vertrieben.
(anw/c't)
Code zum Entfernen der SIM-Lock-Sperre ist bereits fertig
Das iPhone Dev Team hat angekündigt, am 31. Dezember eine Unlocking-Software für das iPhone 3G zu veröffentlichen, die die SIM-Lock-Sperre des Apple-Smartphones aufheben kann. Der Code zum Entfernen der Sperre ist bereits fertig. Die Programmierer arbeiten nach eigenen Angaben nur noch an einer Oberfläche, um die Bedienung der Software zu vereinfachen.
Als Voraussetzung für die Nutzung der Unlocking-Software nennt das iPhone Dev Team die Installation eines Jailbreak-Tools auf dem iPhone 3G. Anwender, die nur die Original-iPhone-Software 2.2 auf ihrem Gerät installiert haben, können die Unlocking-Software nicht verwenden.
Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zu einem frei nutzbaren iPhone ist das Anfang der Woche veröffentlichte Update auf Mac OS X 10.5.6. Laut einem Blogeintrag des iPhone Dev Team wird dadurch die Erkennung des iPhone 3G durch die Jailbreak-Software PwnageTool behindert.
Bereits Ende Oktober hatte das iPhone Dev Team den erfolgreichen Zugriff auf den Baseband-Prozessor des iPhone 3G gemeldet. Der Baseband-Prozessor kontrolliert die Verbindung zwischen dem Apple-Smartphone und dem Mobilfunknetz und prüft somit auch, in welchem Provider-Netz ein iPhone 3G genutzt werden kann.
Tom Krazit / Stefan Beiersmann
CNET News.com
Suchanbieter benötigt für erste finale Version rund 100 Tage
Google hat die finale Version seines Browsers Chrome veröffentlicht, mit der das Unternehmen nach nur rund 100 Tagen die Betatestphase beendet. Die kurze Entwicklungszeit für die finale Version begründet das Unternehmen mit umfangreichen hausinternen Tests. Chrome 1.0.154.36 bietet der Suchanbieter über die in den Browser integrierte Updatefunktion oder als Download auf der Chrome-Website an.
Laut Sundar Pichai, Vizepräsident für Produktentwicklung bei Google, behebt die finale Version von Chrome viele Fehler. Vor allem habe man die Stabilität des Browsers bei der Wiedergabe von Audio- und Videodateien erhöht. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwaltung von Lesezeichen und die Konfiguration der Sicherheitseinstellungen.
Für die Zukunft kündigte Pichai etwa die Unterstützung von RSS-Feeds und Browser-Erweiterungen an. Google arbeite auch an Chrome-Versionen für Linux und Mac OS X. Derzeit steht der Browser nur für Windows Vista und Windows XP zur Verfügung.
CBS Interactive
wfr
Microsoft hat mit der gestrigen Aktualisierung des Malicous Software Removal Tools (MSRT) eine fehlerhafte Signatur ausgeliefert, die dazu führte, dass es die Uninstall-Komponenten einiger Software-Produkte entfernte. Laut einem Leserbericht fand das MSRT nach einem Neustart des Rechners etwa in der Videobearbeitungs-Software "Vegas Movie Studio Platinum 8.0" den Trojaner Win32/Renos.N - auch Microsofts hauseigener Flugsimulator soll durch die Fehlererkennung seiner Deinstallationsroutinen beraubt worden sein.
Nach Angaben von Microsoft wurde die fehlerhafte Signatur bereits am 19. November an alle Antivirenlösungen ausgeliefert, also offenbar auch an OneCare. Im MSRT ist die fehlerhafte Signatur nur in der Dezemberversion 2.5.2419.0 enthalten. Microsoft hat kurz darauf die Version 2.5.2423.0 veröffentlicht, die die korrigierten Signaturen enthalten sollen. Üblicherweise verteilt Microsoft korrigierte Fassungen über das automatische Update. Vorschläge, wie man die gelöschten Dateien wieder restauriert, hat Microsoft bislang nicht gemacht.
(dab/c't)
wfr
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